Knysna - Garden Route - South Africa
Badger's Lodge

Südafrika Tour 2009

In Februar – März sind wir mit unseren Kindern, Marta 6 Jahre und Emma 3 Jahre, durch das Northern und Western Cape Südafrikas getourt. Ein schöner Familienurlaub mit Geländewagen und Off-Road Anhänger, der das Zelt und sämtliches Campingequipment trägt.

22. Feb 2009: Knysna – Karoo Nationalpark. Unsere erste Station ist der Karoo NP in der Grossen Karoo nahe Beaufort West. Wir nehmen die Route via Meeiringsport durch eine wunderschöne Schlucht.

23. Feb 2009. Karoo Nationalpark, Main Rest Camp. Game Drive im Karoo NP. Wunderschöne Landschaft, rau und einsam. In der Nacht können wir kaum schlafen, weil heftige Gewitterstürme toben.

24. Feb 2009: Karoo NP – Upington. Am Morgen nach dem Gewitter packen wir in einer Regenpause schnell alles ein und machen uns auf den Weg Richtung Kalahari. Wir übernachten 50 km nördlich von Upington auf einer privaten Guestfarm. Diesmal mieten wir uns ein Chalet, da mehr Gewitter drohen. Das Chalet steht an einem Damm, der trocken ist. In der Nacht gibt es wieder Gewitter mit viel Regen. Der Damm läuft voll und am nächsten morgen werden wir vom Farmer aufgeweckt, da das Wasser weiter steigt. Als wir abfahren, steht das Wasser schon an der Türschwelle des Chalets und wir kommen gerade noch durch die Furt ohne nasse Füsse.

25. Feb 2009: Upington – Kgaligadi Nationalpark, Nossob Camp. Nach der hektischen Abreise von der Farm fahren wir gemütlich Richtung Kgalidadi NP. Gefrühstückt wird unterwegs. Am Mittag erreichen wir den Park. Alles ist sehr grün und voller gelber Blumen, weil die Gegend viel Regen in den letzten Tagen hatte. Wir fahren fast 3 Stunden durch den Park vom Parkeingang am Twee Revieren Camp bis ins Nossob Camp, wo wir 2 Nächte bleiben werden. Unterwegs sehen wir viele Gemsböcke, Gnus, Meerkats und natürlich Springböcke.

26. Feb 2009: Nossob Camp. Am Morgen machen wir einen Game Drive Richtung Norden. Viel Wild ist nicht zu sehen. Wir sind auch etwas spät dran und es wird langsam sehr heiss. Ausserdem ist das Gras sehr hoch. Mittagspause am campeigenen Pool. Das Wasser ist lecker warm. Am Nachmittag fahren wir nochmal los, diesmal Richtung Süden, aber ausser Böcken und Gnus ist wieder nichts zu sehen. Am Abend gehen wir zum Wasserloch am Camp. Und tatsächlich kommt ein Löwenmännchen zum Trinken. Nachdem er ewig lang getrunken hat, verschwindet er wieder in der Dunkelheit.

27. Feb 2009: Nossob Camp – Mata Mata Camp. Wir fahren am Morgen quer durch den Park zum Mata Mata Camp, das an der Grenze zu Namibia liegt. Unterwegs sehen wir im Schatten eines Baumes drei Löwen liegen. Allerdings weit weg. Wir verbringen des Rest des Tages im Camp und machen am Abend wieder einen Game Drive und entdecken diesmal Giraffen.

28. Feb 2009: Mata Mata Camp. Auf unserem morgendlichen Game Drive treffen wir auf eine Löwin, die gemütlich die Strasse entlang läuft. Wir folgen ihr mehrere hundert Meter, bis sie in den Büschen verschwindet.

01. Mär 2009: Mata Mata Camp – Augrabis Falls Nationalpark. Wir verlassen den Kgaligadi NP und fahren zu den Augrabis Wasserfällen. Die Fälle sind gewaltig und Dank der guten Stege, kommt man nahe heran.

02. Mär 2009: Augrabis Falls NP. Wir erkunden am Morgen den Park um die Wasserfälle herum. Es gibt kaum Wild aber wir entdecken einen Klippspringer. Schnell wird es zu heiss um noch weiter zu fahren, also geht es zurück zum Camp und in den Pool. Abends nochmal zu den Wasserfällen.

03. Mär 2009: Augrabis Falls NP – Springbok. Die Strecke durchs Northern Cape nach Springbok ist unendlich und einsam. Wir machen Rast in Poffadder! Am Nachmittag kommen wir in Springbok an und machen uns auf die Suche nach einem Campingplatz, was sich als sehr schwierig herausstellt. Den einzigen, den wir finden können, ist in einem sehr schlechten Zustand und so fahren wir 25 km Richtung Süden, um dort auf einer Guestfarm zu übernachten. Es ist sehr heiss.

04. Mär 2009. Springbok – Lamberts Bay. Wegen der grossen Hitze fahren wir erst mal an die Küste. Leider besitzt der Campingplatz in Lamberts Bay keine Bäume, so ist man der Sonne gnadenlos ausgeliefert. Daher mieten wir für die Nacht ein Apartment direkt am Strand. Der Strand ist sehr schön, weisser Sand, aber das Wasser ist eiskalt. Auch bei der grossen Hitze zu kalt.

05. Mär 2009: Lamberts Bay – Citrusdal. Von der Küste geht es in die Cederberge nach Citrusdal. Überall Citrusfarmen und ab und zu Rooibosteeplantagen. Wir finden einen privaten Campingplatz auf einer Citrusfarm, direkt am Fluss. Der Platz ist traumhaft. Im Schatten einer riesigen Eiche schlagen wir unser Camp auf. Wir verbringen viel Zeit im Fluss, der nur wenig Wasser besitzt aber sehr sauber ist, denn er kommt direkt aus den Bergen.

06. Mär 2009: Citrusdal. Wir verbringen noch zwei weitere Nächte auf dem Campingplatz am Fluss. Es ist sehr heiss und am besten hält man es im Fluss aus. Der Ausflug nach Clanwilliam durch die Berge ist sehr schön aber auch sehr heiss und wir sind froh wieder im Camp und am Wasser zu sein.

08. Mär 2009: Citrusdal – Paternoster. Wieder geht es an die Küste. Paternoster ist ein sehr schönes Dorf. Überall weiss gestrichene Häuser, die entlang der Küste stehen. Wir besuchen den Leuchtturm und campen direkt am Meer mitten im Naturschutzgebiet. Das Wasser ist viel zu kalt zum Baden. Es gibt unendlich viele Muscheln und auf einem Felsen im Meer eine Seehundkolonie.

09. Mär 2009: Paternoster – Cape Town. Nach all der Idylle und Ruhe geht es nach Cape Town. Wir campen nicht, sondern buchen ein Cottage in Newlands. Wir haben einige Dinge zu erledigen in Cape Town machen aber auch Sigthseeing. Wir besuchen mal wieder das Two Oceans Aquarium und die Pinguine in Simonstown.

12. Mär 2009:Cape Town – De Hoop Nature Reserve. Das Nature Reserve ist bekannt für seine Fynbos Vegetation und den weissen Dünen am Meer. Nachdem wir unser Camp eingerichtet haben fahren wir durch das Reservat. Wir begegnen Zebras. Bontebok und Elandantilopen und kommen schliesslich am Meer an. Der Sand der Dünen ist wirklich weiss und die Küste traumhaft. Bei Ebbe bilden sich Rockpools, in denen Fische, Anemonen und Seesterne zu sehen sind.
13. Mär 2009:De Hoop Nature Reserve – Stillbay. Die letzte Etappe unserer Tour führt uns nach Stillbay. Wir nehmen die Route durchs Hinterland über Schotterpisten. In Malgas überqueren wir den Breede River mit einer „manpowert“ Fähre. In Stillbay übernachten wir bei Freunden, Annette und Craig, die das Anchorage Guesthouse betreiben. Wir bauen unser Zelt etwas abseits vom Haus auf einer Wiese auf und verbringen zwei sehr schöne Tage mit Annette und Craig und ihrem Sohn Jonothon.

15 Mär 2009:Stillbay – Knysna. Unsere Tour ist zu Ende. Es geht nach Hause. Wir hatten einen wunderschönen Trip und alles lief prima. Der Campingurlaub hat allen Spass gemacht und wir freuen uns schon auf die nächste Tour.