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Knysna - Garden Route - South Africa
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Badger's Lodge
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Afrika Tour Juni/ Juli 2008
Im Juni 2008 sind wir zu einer Tour durch das südliche Afrika aufgebrochen, erstmals mit den Kindern und in Begleitung eines befreundeten Ehepaares aus Knysna, Jochen und Bärbel, und später auch mit Joachims Schwester und Familie.
Mit 2 Geländefahrzeugen und einem geländegängigen Anhänger ging es durch Südafrika, Botswana, Zambia, Malawi, Mozambique und Swaziland.
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12.Juni 2008: Knysna Springfontain. Richtung Norden übernachteten wir auf der Prior Grange Guest Farm.
13. Juni 2008: Springfontain Johannesburg. 2 Nächte verbringen wir bei unserer Familie in Johannesburg.
15. Juni 2008: Johannesburg Serowe/ Botswana. Auf dem Weg Richtung Norden blieben wir im Khama Rhino Sanctuary, wo wir die ersten Wildtiere sehen konnten.
16. Juni 2008: Serowe Maun. Wir zelteten 2 Nächte in Maun, dem Eingangstor zu Okavango und Moremi/ Chobe Nationalpark, wo wir die letzten Vorbereitungen für die Fahrt in die Nationalparks trafen.
18. Juni 2008: Maun Moremi, Third Bridge Camp. Die Fahrt über tiefe Sandpisten war beschwerlich. Zweimal blieben wir mit unserem 4x4 samt Anhänger stecken aber Jochen und Bärbel konnten uns mit ihrer Winde am Auto rausziehen. Wild war wenig zu sehen. Dafür hatten wir aber am Abend eine Wildbegegnung der besonderen Art: Hyänen striffen durchs Camp auf der Suche nach etwas Essbarem. Hier mussten wir besonders auf die Kinder achtgeben, denn die sind leichte Beute. Das Bellen der Hyänen und das Gebrüll von Löwen konnten wir die ganz Nacht hören.
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19. Juni 2008: Third Bridge Camp North Gate Camp. Weiter ging es durch die Moremi. Der tiefe Sand liess nach, statt dessen hatten wir Wasserquerungen und tiefen Matsch, aber diesmal ohne steckenzubleiben. Wieder war nicht viel Wild zu sehen. Impalas, Zebras, Giraffen und von den Elefanten sahen wir mehr die Verwüstungen als die Tiere selbst. Abends und nachts hörten wir im nahegelegenen Khwai Fluss die Hippos grunzen.
20. Juni 2008: North Gate Camp Chobe Nationalpark, Savuti Camp. Aus der Moremi ging es nun in den Chobe Nationalpark. Übernachtet haben wir im Savuti Camp, das bekannt ist für seine grossen Elefanten. Einer lief am Camp vorbei, kam aber nicht wirklich nah. Unterwegs kamen wir an Hippo Pools vorbei, an deren Ufern die Hippos in der Sonne dösten.
21. Juni 2008: Savuti Ihaha Camp. Im nördlichen Teil des Parks liegt das Ihaha Camp, direkt am Chobe Fluss. Hier sahen wir viel Wild. Neben Impalas, Kudus, Waterbucks, Büffel und im Wasser Hippos und Krokodile, sowie viele Vögel. 2 Nächte blieben wir im Ihaha Camp, wo abends viele Büffel um das Zelt herumliefen aber sehr friedlich waren. Hier hatten wir auch die erste Begegnung mit einer Löwin, die um unser Camp herumschlich aber schliesslich im Schein der starken Taschenlampe das Weite suchte.
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23. Juni 2008: Ihaha Livingstone / Zambia. Wir verliessen den Chobe NP und machten uns auf den Weg Richtung Zambia. Wir reisten in Kasungula per Fähre über den Zambesi Fluss ein. Die Fähre ist eine der Hauptverbindungen zwischen Botwana und Zambia, viele Fussgänger, Autos und Lkws nutzen diese. Wir hatten daher Glück, dass wir nach nur 1.5 Stunden Wartezeit mitkonnten. Manche Trucks warten über eine Woche. In Livingstone blieben wir 2 Nächte. Wir besuchten die Victoria Wasserfälle, die auch nach mehreren Besuchen zuvor, immer wieder ein Erlebnis sind. Die Kinder waren auch begeistert, vor allem von der Gischt, die uns alle pitschnass werden liess.
25. Juni 2008: Livingstone Lusaka. Der erste Teil der Strecke war sehr schlecht. Viele tiefe Schlaglöcher in der Teerstrasse liessen uns nur langsam vorwärts kommen. So kamen wir erst nach Sonnenuntergang in Lusaka an. Hier übernachteten wir im Eureka Camp. Zu dem Camp gehört ein kleiner Wildpark, in dem Kudus, Zebras und Giraffen leben. Die Zebras liefen nachts auch um die Zelte herum. Wir blieben 2 Nächte im Eureka Camp, denn am 26. Juni 2008 reiste Joachims Schwester mit Ehemann und 2 Kindern per Flugzeug an, die uns auf unserer weiteren Tour begleiteten.
27. Juni 2008: Lusaka Kafue Nationalpark, Mc Brides‘ Camp. Unser 4x4 war nun mit 4 Erwachsenen und 4 Kindern besetzt und wir fuhren in den Kafue Nationalpark im Osten Zambias in das Mc Brides‘ Camp. Die Strecke zu dem abgelegenen Camp war sehr schlecht. Unterwegs war die Landschaft mit Tsetsefliegen verseucht, so dass wir weder die Fenster öffnen noch aussteigen konnten. Aber die Belohnung war das Mc Brides‘ Camp, das mitten im Busch am Kafue Fluss liegt. Hier campten wir nicht, sondern schliefen in Chalets. Das Camp besitzt keine Elektrizität. Gekocht wird auf dem Feuer und nachts sind die Chalets und die Lounge mit Parafinlampen beleuchtet. Die Gastgeber sind Chris und Charlotte McBride. Chris erforscht seit langer Zeit Löwen und wir lauschten seinen aufregenden Geschichten abends am Lagerfeuer. Wir blieben 5 Tage im McBrides‘ Camp. Morgens in aller Frühe gingen wir auf Gamewalks, nachmittags auf Pirschfahrten. Viele Hippos leben im Kafuefluss und seinen Zuflüssen. Die Nächte waren besonders aufregend. Um die Chalets herum grasten Hippos und Böcke. Von überall her grunzten die Hippos. Auch Löwengebrüll war zu hören, teilweise sehr nah.
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2. Juli 2008: McBrides‘ Camp Lusaka, Pioneer’s Camp. Vom Kafue ging es wieder nach Lusaka. Hier machten wir einen Zwischenstopp im Pioneer’s Camp, bevor es weiter Richtung Osten ging.
3. Juli 2008: Lusaka Chipata. Wir machten uns auf den Weg Richtung South Luangwa Nationalpark. Da die letzten 150 km bis zum Park schlechte Piste waren übernachteten wir noch in Chipata im Mamarula’s Camp, auch um unserer Vorräte aufzufüllen.
4. Juli 2008: Chipata South Luangwa NP, Wildlife Camp. Die Strecke zum South Luangwa ist landschaftlich sehr schön, die Piste allerdings schlecht. Wir campten im Wildlife Camp, direkt am Steilufer des Luangwa Flusses. Vom Camp aus konnten wir Tiere beobachten, die zum Trinken an den Fluss kamen auch Hippos und Krokodile, die auf den Sandbänken oder im Wasser lagen. Auf einem Gamedrive durch den Park entdeckten wir Löwen, die in der Nacht einen Büffel erlegt hatten. Die Löwen lümmelten noch um den abgefressenen Kadaver herum. Die ersten Geier waren schon da aber die Löwen liessen sie nicht näherkommen. Nachts im Camp hatten wir Besuch von einem Elefanten, der auch Autos und Zelte untersuchte, glücklicherweise aber alles stehen liess.
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6. Juli 2008: South Luangwa Senga Bay, Malawi. Wir verliessen den South Luangwa NP nach 2 Tagen und fuhren nach Senga Bay in Malawi. Der Campsite am Livingstonia Hotel liegt direkt am Strand am Malawisee. Wir verbrachten vier wundervolle Tage am und im See. Zum Schnorcheln machten wir einen Ausflug zu einer kleinen unbewohnten Insel im See. Und wir besuchten ein traditionelles Fischerdorf.
10. Juli 2008: Senga Bay Blantyre / Limbe. Vom Malawisee fuhren wir Richtung Süden und machten Halt in Blantyre / Limbe. Da Blantyre und Limbe keine Campingplätze haben, schlugen wir unsere Zelte auf dem Sportfeld des Country Clubs auf. Sicherlich etwas ungewöhnlich aber zu empfehlen.
11. Juli 2008: Blantyre Nsanji. Die Tour sollte weiter Richtung Mocambique gehen. Wir entschieden uns im Süden Malawis nach Mozambique einzureisen. Die Strecke ist nicht stark befahren und aber in jeder Karte und auch in Reiseführern beschrieben. Einzig blieb die Frage offen, ob wir in Mozambique den Zambesi Fluss auf der Santa Anna Bridge Richtung Süden überqueren könnten. Wir mussten aber erstmal in Nsanji einen Zwischenstopp einlegen. Die Strecke zur Grenze war noch zu weit. Nsanji besitzt keinen Campingplatz, wohl aber ein Hotel, Safari Lodge. Man darf sich darunter nicht zu viel vorstellen, wir waren einfach nur froh, dass wir irgendwo übernachten konnten und die Fahrzeuge sicher geparkt waren. Wir waren aber auch nicht traurig, als wir am nächsten Tag früh morgens weiterreisten.
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12. Juli 2008: Nsanji Tete, Mozambique. Die Strecke zur Mozambique-Grenze wurde zunehmend schlechter, hinzu kam Regen, der die Piste auch noch schlammig machte. Am Grenzposten wurde unser Plan zur Weiterreise aber verworfen. Man riet uns von der geplanten Strecke ab. Die Pisten wurden als sehr schlecht und die Brücke als unpassierbar beschrieben. Wir diskutierten und befragten die wenigen Leute, die wir dort trafen, und entschieden uns, letztlich zurückzufahren und die Strecke über Tete nach Mozambique zu nehmen. Ein grosser Umweg aber nach 10 Stunden, einschliesslich des Grenzübergangs, kamen wir in Tete an und suchten uns eine Unterkunft, diesmal wieder in einem Hotel, El Complexo Piscina.
13. Juli 2008: Tete Chimoio. Unser Ziel in Mocambique war ja die Küste, aber bis dorthin ist es von Tete ein langer Weg. Also legten wir nochmal eine Übernachtung in Chimoio ein, wieder ein Hotel, Hotel Extravaganza. Toller Name aber scheussliches Hotel. Dafür war aber das Restaurant, dass uns das Hotel empfohlen hatte, um so schöner. Ein einfaches mozambiquanisches Restaurant mit gutem Essen und netten Leuten und nur von Einheimischen besucht. Leider sprach keiner von uns portugiesisch, so gab es die eine oder andere Überraschung, was uns schliesslich serviert wurde.
14. Juli 2008: Chimoio Vilanculos. Quer durch Mozambique ging es Richtung Küste. Teilweise sind hier noch ganze Landstriche vermint, also nicht von der Strasse runter. In Vilanculos angekommen machten wir uns auf die Suche nach einem Campsite. Das ist gar nicht so einfach. Obwohl Vilanculos ein gut besuchter und beliebter Ferienort ist, sind die Campingplätze rar oder so schäbig, dass man dort nicht bleiben kann. Ein Orkan vor 2 Jahren machte die Sache noch schlimmer. Wir fanden schliesslich den Baobab Beach Campsite. Wunderschön gelegen am Strand von Vilanculos, aber leider sehr vernachlässigt. Wir blieben 4 Tage und besuchten auch das Bazzaruto Archipel. Die Strände sind toll, man findet die schönsten Muscheln und es ist viel los, wenn die Fischerboote anlegen und ihren frischen Fang verkaufen.
Nach 4 Tagen fuhren wir zu einem anderen Campingplatz, Blue Waters Camp, südlich von Vilanculos, hier war es deutlich ruhiger. 2 Tage später ging es weiter Richtung Süden.
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20. Juli 2008: Vilanculos Inhambane / Barra. Wir fuhren die Küste entlang und blieben 2 Tage in Inhambane / Barra. Der Campingplatz , Far Away Camp, war nur mit 4x4 zu erreichen. Tiefer Sand. Wir schlugen unsere Zelte unter Kokuspalmen auf. Der Strand nahe des Camps war etwas schmuddelig, so spazierten wir zur Barra Lodge, die nicht nur an einem wundervollen Strand liegt, sondern auch eine gute Strandbar besitzt.
22. Juli 2008: Inhambane Bilene. Der Ort liegt nicht am Meer, sondern an einer Lagune. Unser Campingplatz, Complexo Palmeiras, war sehr schön und nah am Wasser. Am Abend kochte Georgio für uns, ein Mitarbeiter des Campingplatzes. Es gab Garnelen, Krebse und Fisch. Wir blieben 2 Tage.
24. Juli 2008: Bilene Maputo. In der Hauptstadt Mozambiques quartierten wir uns im Hotel Cordosa ein. Es liegt sehr zentral und bietet bewachte Parkplätze. Viel konnten wir von Maputo nicht sehen, da wir am nächsten Tag schon weiter mussten. Wir liefen abends durch die Strassen zu einem Restaurant und bekamen so einen ersten Eindruck von Maputo.
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25. Juli 2008: Maputo Swaziland, Hlane Nationalpark. Für 2 Tage campierten wir im Hlane Park. Ein schöner kleiner Park mit Wasserloch am Camp, zu dem Elefanten, Nashörner und andere Wildtiere kamen.
27. Juli 2008: Swaziland Hluhluwe Umfolozi Nationalpark, Südafrika. Nach 6 Wochen reisten wir wieder in Südafrika ein. Wir blieben eine Nacht im Hluhluwe Umfolozi Park. Viel Wild sahen wir leider nicht.
28. Juli 2008: Hluhluwe Umfolozi St. Lucia. Nochmal ging es an die Küste. In St. Lucia campten wir 2 Nächte auf dem Sugarloaf Campsite. Er liegt ausserhalb von St. Lucia, nah am Meer und an einem Ausläufer der Wetlands, in dem Krokodile und Hippos leben.
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30. Juli 2008. St. Lucia Durban.Die Familie von Joachims Schwester trat von Durban aus ihre Heimreise nach Deutschland an. Ausserhalb von Durban fanden wir einen guten Campingplatz, Queensbourgh Campsite. Unsere Reise ging langsam zu ende. Die nächsten Stationen waren nur noch Zwischenstopps auf dem Weg zurück nach Knysna.
31. Juli 2008. Durban Kokstad. Wir fuhren nur bis Kokstad, Lindela Guesthouse, da wir es nicht mehr im Hellen durch die ehemalige Transkei geschafft hätten und wir im Dunkeln nicht durchfahren wollten. Zu viel Vieh quert nachts die Strassen.
01. August 2008: Kokstad Port Alfred. Nur als Zwischenstopp. Hier verbrachten wir die Nacht im Shelly Beach Cottage.
02. August 2008: Nach mehr als 10.000 km und 7 Wochen und kamen wir wieder in der Badger’s Lodge an. Wir hatten einen fantastischen Urlaub. Alles klappte prima, keiner wurde ernsthaft krank und an Auto und Anhänger standen auch keine grösseren Reparaturen an.
Jetzt überlegen wir, wohin unsere nächste Tour gehen wird. Vielleicht Tansania!?
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